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Die Kunst des Liebens

Die Kunst zu leben

Mein Leben als Kunstwerk

Verein für Entschleunigung

 

Dies sind spielerisch erste Ansätze, um kapitalismusfreie Zonen im Kapitalismus zu initiieren und auszudehnen.

Sie können aber auch Ansätze für den Faschismus sein, wenn sie nicht nur als private Befreiung in einem geschützten/künstlerischen Raum gesehen werden, sondern als Rezepte für Politik, für die Gesellschaft, für die Realität. Dann nämlich werden Menschen modelliert, zu Objekten gemacht, zu sozialen Kunstwerken. Wo doch in der Realität für Tiere normalerweise nichts leichter ist als leben, lieben, nichts tun.

 

Indolenz

 

Die meisten sind zwar dagegen, aber sie tun nix. Sie sind alle zu labberig. Vielleicht ist ihnen das dritte Reich nicht nahe genug an der Kehle gewesen. Diese entsetzliche Indolenz ist wahrscheinlich unser größter Feind. (Wolfgang Borchert über die Deutschen, wenn etwas schief gegangen ist.)

In einer Studie fanden US-Forscher heraus, dass beide Geschlechter auch auf unterschiedlichen Wegen schmerzunempfindlich werden: Frauen schaffen das schon, wenn sie einfach trainieren, Männer aber nur, wenn sie sich in Wettkämpfen beweisen können. ("Men´s Health")

Kultur ohne Moral funktioniert nicht. Der Kapitalismus hat keine Moral.

 

Die Menschen sind nicht böse; aber aus Inkompetenz entsteht Unglück. Deshalb:

Empowerment to the People!

 

 

Das Leben ist Wunder genug.

 

Wer eine Identität hat, muss sich vor Unsicherheit und Ausgrenzung nicht fürchten.

 

Wem es gut geht, der heiratet nicht. Möglichst sich seine Persönlichkeit nicht nehmen lassen und sich nicht einengen lassen.

Magdalene von Lehenner, 103, Hamburgerin

Frieda Becker aus Eppendorf wurde 2001 104 Jahre alt. Seit 1950 isst sie nur noch vegetarisch. Sie betrachtet die anderen Tiere als ihr Brüder. "Wenn wir die Tiere eigenhändig umbringen müssten, gäbe es mehr Vegetarier."

 

 

 

Die meisten HamburgerInnen sind keine HamburgerInnen. Die meisten Deutschen sind keine Deutschen. Also, was soll´s? Die meisten Deutschen haben keine Identität. Das ist schon schlimmer.


Was tun gegen Gewalt?

 

Lasse Malicki (17), Hamburger  Schüler: „Kinder brauchen Chancen, ihre eigenen Persönlichkeiten zu entwickeln.“

 

Das ist aber nicht möglich in einer Gesellschaft, in der jedeR gegen jedeN kämpft. Nur auf den Inseln im Kapitalismus, z.B.  an Waldorfschulen, ist dies möglich.

 

 

 

 

 

 

 

23. August 2002: Plakat in Hamburg: „Dresdner Stadtfest 23. – 25. August. – Der Kommerz hat kein Gespür für Menschen und keine Flexibilität.

 

Lange Reihe

Warstein

Duckstein

Augstein

Einstein

                      Einbeck

                      Beck’s Bier

                                                        Schwarzbier

                                                         Malzbier

                                                         Weißbier

                                                         Dünnbier

 

Fernsicht

Fernsehen

TV live

reality show

die Menschen vorbeiziehen lassen

am Grünzug

keine glücklichen Leute

in der Kälte

so reich

so weit weg

von der Natur

 

 

Da Deutsche Schauspielhaus leistet Widerstand im Mai 2005:

go create™ resistance heißt jetzt »die zukunft«

Drei Jahre hat go create™ resistance die Welt beobachtet und bejammert. Schluß. Nach langem Kampf gegen das meiste macht das ambitionierteste Projekt aller Volksbildungsheime Platz für die Zukunft. Keine kapitalismuskritische Analyse mehr, sondern einfach einmal nur »die zukunft«.

 

Do 26-05 21.30 Uhr > Toni Negri spricht über Liebe

Fr 21-05 19.30 Uhr > Richard Sennett, Saskia Sassen, Frithjof Bergmann, Auftrag: Lorey, Mobile Akademie Berlin, Lawrence Malstaff, norton-commander, Mitgliedern des Ensembles u.a.

Konzept > Matthias von Hartz ׀ Mitarbeit > Claudia Plöchinger

Grußwort des Direktors »die zukunft»

Viel darf ich nicht verraten, aber eines kann ich versprechen: nach Globalisierung. Terror und europäischem Sozialstaat wird es großartig werden. Viele können sich nun voll und ganz auf die Liebe konzentrieren, denn die meisten werden nicht mehr arbeiten. Das »Bündnis für Zeit» leistet großartige Arbeit über die Grenzen Europas hinweg. Der zunehmende Einfluß der Bewohner Nordafrikas hat entscheidende Impulse für den neuen Umgang mit Zeit gegeben. Begrüßen Sie mit mir »die zukunft«!

Donnerstag wird also Toni Negri über Liebe sprechen, Freitag sind alle da. Richard Sennett denkt mit Saskia Sassen über Arbeit nach und was ist, wenn es sie nicht mehr gibt. Ein ganzes Dorf in Österreich tut eine Woche lang nichts und kuckt was passiert. Der deutsch-amerikanische Philosoph Frithjof Bergmann gründet überall auf der Welt „new work centres“. Doch „die zukunft“ verspricht noch mehr: das erste Arbeitslosenmärchen Frau Holle, eine mobile Sauna, die Vertreibung der Vollbeschäftigungslüge aus der Stadt, vakuumverpackte Menschen, ein großes Standbild mit Randexistenzen, die erste Bundesagentur für Zeit. Und endlich ist auch Zeit für alle auf der großen Bühne eiszulaufen. Bringt Schlittschuhe mit!

 

Widerstand gefördert durch die Herrschenden?

 

 

 

 

 

 

Hier geht’s zu weiteren Entgleisungen Hamburgs